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Sonntag, 12. April 2026

Ein Spaziergang an der Elbe

  

Ein perfekter Frühlingstag

an der Elbe

 

Freitag mit dem Besuch von Schwager und Schwägerin hatten wir – diesmal ohne Fahrrad – einen perfekten Nachmittag:

Mit der S-Bahn nach Blankenese

 


Ein Bummel durchs Treppenviertel

 

Der Wanderweg entlang der Elbe
 


Ein „Apéro“ am Leuchtfeuer

 

Ein Gang nach Teufelsbrück mit Schiffssichtungen

 

  


Ein lang versprochenes Geburtstagsessen im Restaurant Engel bei Tarik Rose

 



 

  
 

 
...das Lotsenboot (mit Wums!)

Ein Sonnenuntergang auf der Elbe

  
 

Eine nächtliche Fahrt mit den Hafenfähren zu den Landungsbrücken.

  

 



 


 


 

So muss Hamburg sein! So verliebt sich jeder in diese großartige Stadt!

 


 

Freitag, 10. April 2026

Finkenwerder - Harburg

  

Über Finkenwerder nach Harburg

 

Gestern bin ich mit meinen Münchner Freunden die Strecke Finkenwerder und dann auf dem grünen Ring nach Harburg geradelt. die Münchner Freunde Anja und Christoph kennen regelmäßige Leser schon  ...unter diesem Post )

 

Schon die Anfahrt mit der Fähre 62 ist ja eine Freude!

 Die kleine Umrundung der ehemaligen insel Finkenwerder ist immer wieder lohnend. Meine Münchner Gäste waren beeindruckt!

  
  
 

 

 (ich war etwas faul mit dem Fotografieren...)  

Die Strecke ist hier schon beschrieben worden in diesem verlinkten Post

weitere Bilder unter folgendem link... 

Die Apfelblüte ist noch nicht vollständig offen: es wäre schön, die Strecke in zwei oder drei Wochen noch einmal zu fahren.

Ärgerlich, aber nicht zu vermeiden, ist eine Baustellensperrung des Moorburger Hinterdeichs auf der Höhe der Autobahnunterführung. Bauarbeiten sind normal und zielen ja auch auf Nützlichkeit in der Zukunft.

Aber der ADFC hat sich bitterlich beschwert, dass es für die Radfahrer (wieder einmal?) keine Umleitungsbeschilderung gibt – anders als bei offiziellen Verhandlungen mit den Behörden festgeschrieben worden ist. Und dazu ist die Absperrung auch schlampig gemacht: nach dem Ausweichen auf die vielbefahrenen Hauptstraße Georg-Heyken-Straße hätte hinter der Autobahn ein Hinweisschild wieder auf die Veloroute zurückführen können. Stattdessen waren da weitere Absperrungen. Immer handelt es sich hier um die prominente Veloroute 11 „Grüner Ring“.  (Bis Ende Juni soll die Sperrung dauern.)

Von der Straße Moorburger Alter Deich kommend ist die Durchfahrt an der Baustelle der A26 ist nach wie vor offen: das ist löblich. Eine Wegblockade durch einen umgefallenen Baum, über den wir die Fahrräder hinüberheben mussten, war tags zuvor noch nicht da – wie uns eine entgegenkommende Radfahrerin mitteilte. Man muss als Radfahrer auch an nicht stürmischen Tagen die Gefahr von umstürzenden Bäumen auf der Rechnung haben. Wir haben das auf unseren Radreisen verschiedentlich erlebt.

 

Im schönen Harburg mussten wir unsere Tour etwas abkürzen, um noch vor der Sperrzeit der Fahrradmitnahme (16-18 Uhr) unsere Heimfahrt mit der S-Bahn antreten zu können.

Donnerstag, 9. April 2026

Dalbekschlucht

  

Buschwindröschen

 

Gestern habe ich einen kleinen Ausflug mit Rad zu den Buschwindröschen gemacht, die in dieser Jahreszeit flächendeckend den Boden der Dalbekschlucht in Börnsen schmücken. Solange die Blätter der Buchen noch nicht herausgekommen sind, haben diese Frühblüher beste Bedingungen: ein zauberhafter Anblick für die Frühjahrshungrigen.


 


Ein Süddeutscher wird vielleicht abschätzig lächeln, wenn er das Wort Schlucht hört. Aber für unsere norddeutsche Landschaft ist diese Miniatur ein außerordentliches Schmuckstück: das Bächlein Dalbek stürzt auf zwei Kilometer den Geesthang hinab und hat dabei ein freies Spiel. Da das jetzt ein Naturschutzgebiet ist, wird der Buchenwald nicht bewirtschaftet. Das Wasser unterspült Wurzeln, Bäume kippen um und der Bach muss seinen Lauf ändern. Kleinste Zuflüsse tun ihr Übriges und verändern den Hang zusätzlich, indem sie sich in die Seitenränder „hineinschneiden“.

Überhaupt: der Geesthang! Ein Relikt der letzten Eiszeit, der sich von Geesthacht bis nach Wedel quer durch Hamburg zieht. Nur Alster und Bille haben ihn durchbrochen. So ist dann ja auch Hamburg entstanden: an einer Alsterfurt kurz vor der Mündung in die Elbe.

Den mächtigen Hang erlebt man fast nirgends so gut wie auf dem Hangweg hinter dem Sternwarten- und Friedhofsgelände (Schwassmannhöhe). Fast senkrecht fällt der Hang hinunter in die Marsch zur Rothenhauschaussee ab. Man kann sich richtig vorstellen, wie hier am Ende der letzten Eiszeit die Urstromtalelbe dieses Steilufer in die Endmoräne fräste.


 

Ich bin für diesen Kurzausflug mit der S-Bahn bis Bergedorf gefahren und habe dann gleich hinter der Fußgängerzone einen Parkstreifen nutzen können, der von der Schulenbrooksbek begleitet wird: ein schmaler Park- und Kleingartenstreifen, der links und rechts von alten, gründerzeitlichen Villen flankiert wird. Ein Brook ist ja eine sumpfige Niederung. Das Überraschende ist, dass hier auf der Geesthöhe noch ein kleines Tälchen ist, das von der Schulenbrooksbek in Ost-Westrichtung entwässert wird; und nicht – wie man annehmen könnte – auch den Hang hinunterstürzt. 

 

 

Sie fließt also Richtung Bergedorf Stadtmitte und verschwindet dann irgendwann unter der Bebauung und entwässert in den Brookwetterung und damit indirekt in die Doveelbe.


 17 km

Freitag, 19. September 2025

Betriebsausflug auf dem Wandsetrail

 

„Betriebsausflug“

der Literaturgruppe auf dem Wandsetrail

 

Der Wandsetrail ist ja schon beschrieben und ausführlich bebildert worden.

Hier der link zum entsprechenden Post:  der Wandsetrail

Meine (etwas dezimierte) Literaturgruppe wollte nach dem Erfolg im letzten Jahr wieder einen Radausflug unternehmen. Ich schlug den Wandsetrail vor, der nach etlichem Termin-Hin-und-her letzten Montag zustande kam. Dieser Supertrail auf Hamburger Stadtgebiet war dann auch ein voller Erfolg.

Und der bereits herbstliche botanische Sondergarten in Hinschenfelde bot zum Entzücken der Gartenliebhaber noch viele Highlights. 

 

 
  
   


Und meine vielen „biographischen Notizen“ amüsierten die Mitfahrer.

Hier noch ein paar Fotos von dieser Tour:

 

 

 
                        
 

  

Freitag, 11. Juli 2025

Rund um Hamburg (2.5.)

 

Im Norden Hamburgs

 

Von Volksdorf nach Stellingen 31 km

Gestern bin ich den letzten Teil der angedachten neuen 4-Tagesreise „Rund um Hamburg“ gefahren – alles mir schon bekannte Strecken, aber neu kombiniert.

 

Auf der langen Strecke „oben rum“ gibt es erst einmal nicht viele Einkehrmöglichkeiten. Gut, dass der Bahnhof Volksdorf einen Backshop hat!

 

Die Strecke ist wirklich eine Folge von Naturschönheiten:

  

Zuerst die Volksdorfer Teichwiesen ( hier im Blog schon gepriesen)

Dann das schmale, beschattete Tal der Saselbek mit seinem Wanderweg.

Das Naturschutzgebiet Hainich- Iland, wo die Saselbek nur gebremst von Staumauern zur Alster herunterstürzt

Ein kurzes Rendezvous mit dem Alstertal

Der Kupferteich: die gestaute Mellingbek: immer wieder zauberhaft!

Die Hummelbüttler Feldmark mit dem Badeteich und dem „Monte Müllo“

Parkwege zum Bornbach

Der Bornbach als grüne Ader zum Krohnstiegtunnel

Der Kollauwanderweg

Dazu dann der neugestaltete Park auf dem Autobahndeckel                                                  

und neu: ein kleines Stück entlang der Mühlenau


 

Teichwiesen 

 
Wanderweg an der Saselbek 

Hainesch-Iland 


Mühlenteich 

Alte Bergstedter Mühle 
 
Die Alster an der Mellingburger Schleife

Der Kupferteich 


Hummelsbüttler Feldmark 

Hummelbüttler Badeteich und "Monte Müllo" im Hintergrund 

Im Park nahe Kiwittsmoor 
 
 
 
Pferdewiesen an der Kollau 

Rutsche am Autobahndeckel 

 
 So kann man sich wirklich vorstellen, dass 10% des Hamburger Stadtstaatsgebiets unter Naturschutz stehen. Hamburg ist damit – das darf ich doch hier einmal etwas stolz anmerken – Spitze unter den deutschen Bundesländern.

 Eine Snackpause gab es im bekannten Waldcafé Corell am Rand des Niendorfer Geheges.


geplant war ein Salat....aber dann war es plötzlich doch eine Currywurst 
 
 

Strecke: 31 km

gefahren: 40 km