Dienstag, 5. Mai 2026

Explorertour

  

Von Lauenburg nach Lüneburg

 

Neulich war ich mit Ulli und Silke auf Explorertour; das sind Touren, die vorher abgeprüft werden, ob sie z.B. für eine angedachte Gruppe tauglich sind.

 

Wir starteten in Lauenburg - an sich schon eine Erkundung wert – auf die südliche Elbseite. Zuerst ein wenig entlang der Elbe ging es später nach Süden Richtung Lüneburg.

 

 



In St. Dionys fanden wir eine bemerkenswerte Einkehr mit Garten. Balagan: Sehr guter selbstgebackener Kuchen und eine kleine, interessante Karte – ideal für eine kleine Pause. Sehenswert auch die typisch norddeutsche Kirche.

 


 


 

Danach wurde dann die Route interessanter: zuerst ein Gravelweg und später der idyllische Ilmenauwanderweg entlang dem Flüsschen bis in die Lüneburger Innenstadt hinein.

 

 

  



 

In Lüneburg herrschte bei sonnigem Wetter Wochenendstimmung. Lüneburg ist für jeden, der es nicht kennt, absolut lohnend!

 

 


 



Zurück ging es dann durch ein Wäldchen und Feldwegen zum Elbe-Seitenkanal. Leichtes, motoverkehrsfreies Radeln wird einem geboten. Der Kanal selbst aber fräst sich durch die Landschaft und bietet dem Auge keine Abwechslung – mit einem Wort: langweilig!.

Zurück in Lauenburg auf der Brücke über die Elbe: Stau, an dem selbst wir Radfahrer nicht vorbeikamen. Da war Geduld gefragt.


 

Im Großen und Ganzen ist die Tour für die Gruppe durchgefallen: zu viel Radeln auf begleitendem Radweg entlang von Verbindungsstraßen und zu lange, langweilige Kanalstrecke.

 

58 km




 

Sonntag, 12. April 2026

Ein Spaziergang an der Elbe

  

Ein perfekter Frühlingstag

an der Elbe

 

Freitag mit dem Besuch von Schwager und Schwägerin hatten wir – diesmal ohne Fahrrad – einen perfekten Nachmittag:

Mit der S-Bahn nach Blankenese

 


Ein Bummel durchs Treppenviertel

 

Der Wanderweg entlang der Elbe
 


Ein „Apéro“ am Leuchtfeuer

 

Ein Gang nach Teufelsbrück mit Schiffssichtungen

 

  


Ein lang versprochenes Geburtstagsessen im Restaurant Engel bei Tarik Rose

 



 

  
 

 
...das Lotsenboot (mit Wums!)

Ein Sonnenuntergang auf der Elbe

  
 

Eine nächtliche Fahrt mit den Hafenfähren zu den Landungsbrücken.

  

 



 


 


 

So muss Hamburg sein! So verliebt sich jeder in diese großartige Stadt!

 


 

Freitag, 10. April 2026

Finkenwerder - Harburg

  

Über Finkenwerder nach Harburg

 

Gestern bin ich mit meinen Münchner Freunden die Strecke Finkenwerder und dann auf dem grünen Ring nach Harburg geradelt. die Münchner Freunde Anja und Christoph kennen regelmäßige Leser schon  ...unter diesem Post )

 

Schon die Anfahrt mit der Fähre 62 ist ja eine Freude!

 Die kleine Umrundung der ehemaligen insel Finkenwerder ist immer wieder lohnend. Meine Münchner Gäste waren beeindruckt!

  
  
 

 

 (ich war etwas faul mit dem Fotografieren...)  

Die Strecke ist hier schon beschrieben worden in diesem verlinkten Post

weitere Bilder unter folgendem link... 

Die Apfelblüte ist noch nicht vollständig offen: es wäre schön, die Strecke in zwei oder drei Wochen noch einmal zu fahren.

Ärgerlich, aber nicht zu vermeiden, ist eine Baustellensperrung des Moorburger Hinterdeichs auf der Höhe der Autobahnunterführung. Bauarbeiten sind normal und zielen ja auch auf Nützlichkeit in der Zukunft.

Aber der ADFC hat sich bitterlich beschwert, dass es für die Radfahrer (wieder einmal?) keine Umleitungsbeschilderung gibt – anders als bei offiziellen Verhandlungen mit den Behörden festgeschrieben worden ist. Und dazu ist die Absperrung auch schlampig gemacht: nach dem Ausweichen auf die vielbefahrenen Hauptstraße Georg-Heyken-Straße hätte hinter der Autobahn ein Hinweisschild wieder auf die Veloroute zurückführen können. Stattdessen waren da weitere Absperrungen. Immer handelt es sich hier um die prominente Veloroute 11 „Grüner Ring“.  (Bis Ende Juni soll die Sperrung dauern.)

Von der Straße Moorburger Alter Deich kommend ist die Durchfahrt an der Baustelle der A26 ist nach wie vor offen: das ist löblich. Eine Wegblockade durch einen umgefallenen Baum, über den wir die Fahrräder hinüberheben mussten, war tags zuvor noch nicht da – wie uns eine entgegenkommende Radfahrerin mitteilte. Man muss als Radfahrer auch an nicht stürmischen Tagen die Gefahr von umstürzenden Bäumen auf der Rechnung haben. Wir haben das auf unseren Radreisen verschiedentlich erlebt.

 

Im schönen Harburg mussten wir unsere Tour etwas abkürzen, um noch vor der Sperrzeit der Fahrradmitnahme (16-18 Uhr) unsere Heimfahrt mit der S-Bahn antreten zu können.

Donnerstag, 9. April 2026

Dalbekschlucht

  

Buschwindröschen

 

Gestern habe ich einen kleinen Ausflug mit Rad zu den Buschwindröschen gemacht, die in dieser Jahreszeit flächendeckend den Boden der Dalbekschlucht in Börnsen schmücken. Solange die Blätter der Buchen noch nicht herausgekommen sind, haben diese Frühblüher beste Bedingungen: ein zauberhafter Anblick für die Frühjahrshungrigen.


 


Ein Süddeutscher wird vielleicht abschätzig lächeln, wenn er das Wort Schlucht hört. Aber für unsere norddeutsche Landschaft ist diese Miniatur ein außerordentliches Schmuckstück: das Bächlein Dalbek stürzt auf zwei Kilometer den Geesthang hinab und hat dabei ein freies Spiel. Da das jetzt ein Naturschutzgebiet ist, wird der Buchenwald nicht bewirtschaftet. Das Wasser unterspült Wurzeln, Bäume kippen um und der Bach muss seinen Lauf ändern. Kleinste Zuflüsse tun ihr Übriges und verändern den Hang zusätzlich, indem sie sich in die Seitenränder „hineinschneiden“.

Überhaupt: der Geesthang! Ein Relikt der letzten Eiszeit, der sich von Geesthacht bis nach Wedel quer durch Hamburg zieht. Nur Alster und Bille haben ihn durchbrochen. So ist dann ja auch Hamburg entstanden: an einer Alsterfurt kurz vor der Mündung in die Elbe.

Den mächtigen Hang erlebt man fast nirgends so gut wie auf dem Hangweg hinter dem Sternwarten- und Friedhofsgelände (Schwassmannhöhe). Fast senkrecht fällt der Hang hinunter in die Marsch zur Rothenhauschaussee ab. Man kann sich richtig vorstellen, wie hier am Ende der letzten Eiszeit die Urstromtalelbe dieses Steilufer in die Endmoräne fräste.


 

Ich bin für diesen Kurzausflug mit der S-Bahn bis Bergedorf gefahren und habe dann gleich hinter der Fußgängerzone einen Parkstreifen nutzen können, der von der Schulenbrooksbek begleitet wird: ein schmaler Park- und Kleingartenstreifen, der links und rechts von alten, gründerzeitlichen Villen flankiert wird. Ein Brook ist ja eine sumpfige Niederung. Das Überraschende ist, dass hier auf der Geesthöhe noch ein kleines Tälchen ist, das von der Schulenbrooksbek in Ost-Westrichtung entwässert wird; und nicht – wie man annehmen könnte – auch den Hang hinunterstürzt. 

 

 

Sie fließt also Richtung Bergedorf Stadtmitte und verschwindet dann irgendwann unter der Bebauung und entwässert in den Brookwetterung und damit indirekt in die Doveelbe.


 17 km

Samstag, 21. März 2026

12.000 Klicks

 In der letzten Woche gab es 12.000 Klicks nur aus den USA!

Das ist sehr ungewöhnlich! Ich frage mich, wie es dazu kam; und das für einen deutschsprachigen Fahrradblog.

Kann mir jemand "da draußen" erklären, was da los ist? Wieso das plötzliche Interesse? 

Donnerstag, 12. März 2026

Radfahren auf Mallorca

  

Mietrad auf Mallorca

 

In jedem größeren Küstenort und einigen inneren Inselorten auf Mallorca gibt es einen Fahrradverleih – denn Fahrradsport auf Mallorca boomt schon lange. Radsportferien sind eine richtige Industrie geworden mit Komplettpaketen in Radfahrerhotels.

Neben den klassischen Rennsporträdern werden aber auch immer, immer mehr die anderen Fahrräder angeboten – und insbesondere die E-Bikes. Mit letzteren hat man eine ganz neue Klientel erschlossen. Dazu gibt es Anbieter, die – gegen Gebühr meist – die Fahrräder auch auf die Ferienfinca liefern und wieder abholen.

Fahrradferien: sicher nicht die schlechteste Art Tourismus.

Ich kann hier keinen Überblick über die Verleiher geben. Den kann man sich im Internet holen.

Das Herz der Radsporturlauber schlägt in Playa de Muro und Ca´n Picafort.

Wir haben unsere E-Bikes im Internet reserviert und bezahlt und dann dort abgeholt.

Für die 8 Tage wurde ein Preis von 27 Euro pro Tag fällig – pro Rad!  Ein einzelnes Rad war damit teurer als unser Mietauto (in dieser Jahreszeit).

 

Die Übergabe war unproblematisch: Pedale und Sattel wurden ausgesucht, der Akku war aufgeladen, die Ladegeräte ausgehändigt, und los ging die Fahrt. Breite Stollenreifen machten das Befahren der nahen Albufera zu einem unproblematischen Vergnügen.

In den folgenden 7 Tagen sind wir trotz widrigem Wetter immer unterwegs gewesen auf unbekannten Wegen – ohne Rücksicht auf Bodenbeschaffenheit und Steigungen: schön wars!

Und das Umsteigen in der zweiten Woche auf unsere (Normal-)Rennräder war kein Problem: wir waren nicht „verdorben“.

 

Zur Abgabe sind wir wieder durch die Albufera gefahren: der vorausgegangene Regen hatte Pfützen und schlammige Wege hinterlassen. Dadurch waren die Räder natürlich nicht die saubersten. Aber das war offensichtlich kein Problem für die Verleiher: einfach übergeben und fertig war.

 

P.S. Wir sind mit einem Privatwagen zur Verleihstation gebracht/abgeholt worden.  Aber zur Playa de Muro und Ca´n Picafort kann man auch gut mit dem Bus (und auch mit dem Flughafenbus) gelangen.

https://ebike-mallorca.com