Ich war dann heute morgen schon um 6.40 Uhr los - ohne Kaffee! Es war diesig und frisch.
Um 7.50 Uhr war ich schon wieder in Esbjerg. Auf der Fähre war dann Zeit für das von gestern übrig gebliebene Käsebrot.
Das Schiff ist eine reine Pendelfähre. Für die kurze Überfahrt lohnt sich keine Restauration. Ich hatte schwer gehofft, im Hafen eine Kaffeestation zu finden - aber war nicht.
Durch Esbjergs Vororte ging es dann in die Spur: auf einsamer Piste auf der Landseite des Küstendeichs. Sehr schön, sehr einförmig, immer noch diesig mit dem beständigen Sound der Küstenvögel.
Ich will vorankommen wegen der begrenzten Niedrigwasserzeit. Um 10 Uhr lichtet sich endlich der Himmel, die Sonne wärmt jetzt, aber der Westwind frischt auf. Es wird mühsam. Zeit für einen mitgebrachten Riegel aus dem Gepäck.
Ich bin dann doch schneller, als ich dachte, und schon um 10.45 Uhr am Wattenweg bei tkm 45. Ich sehe schon einen Wagen von Mandø rüber kommen: das Wasser ist wohl schon abgelaufen. Das heißt: ich kann schon los. Die Passage wird mühsam: ungefähr die Hälfte muss ich wegen des gerölligen Untergrunds schieben.
Wunderbar ist das Ankommen. Ich schaffe es noch vor der Schließzeit zum Laden, der nur vormittags geöffnet hat und auch den Campingplatz verwaltet.
Nach dem Aufbauen falle ich auf der Matte in den Schlaf…Die Vögel zwitschern.
Abendessen wieder im Mandø Kro - wie auf der letzten Dänemarkreise. Dazu das wunderbare Bier aus Ribe: Vadehavsbryg
Der Campingplatz ist klein, ein bisschen vintage, hat aber W-Lan und einen Aufenthaltsraum, wo ich jetzt gerade dieses hier schreibe und gleichzeitig mein Handy auflade.




























