Lieblingsrunde
Gestern haben wir in einer längeren Regenpause noch einmal unsere Lieblingstour nach Llubi gemacht. Da ist an Landschaft dann alles dabei. Pause wie immer im S´Acoustic Café auf dem Kirchplatz in Llubi. Aber seht selbst:
Lieblingsrunde
Gestern haben wir in einer längeren Regenpause noch einmal unsere Lieblingstour nach Llubi gemacht. Da ist an Landschaft dann alles dabei. Pause wie immer im S´Acoustic Café auf dem Kirchplatz in Llubi. Aber seht selbst:
Runde Selva – Lloseta – Alaró
Mit unserer „Maschine“ haben wir die Runde, die ich schon zweimal beschrieben habe, noch einmal gemacht – jetzt von unserer Homebase aus. Der Pass ist mit elektrischer Verstärkung kein Problem – eher „ein Klacks“. Außerdem können wir längere Strecken zurücklegen und sind auch schneller. Da wir an Geschwindigkeit herausholen, was herauszuholen ist (Geschwindigkeitsrausch), werden die Beinchen trotz elektrischer Unstützung kräftig bewegt und damit trainiert. Und bei schneller Fahrt geht auch der Kreislauf in die Höhe: das gibt auch einen (milden?) Trainingseffekt. Wir machen uns also zum Beginn der Fahrradsaison trotz E-Bike bereit für das weitere Radeln dieses Jahr.
(Wir planen schon eifrig unsere Sommerreise mit Zelt und Fahrrad in der Bretagne)
Das Wetter ist ja trüb in diesem Frühjahr hier auf Mallorca, aber der Landschaft nimmt das nicht die Großartigkeit – vor allen Dingen, wenn man die kleinen, versteckten Sträßchen wählt. Der Frühling hat die Weiden schon mit einem grünen Teppich bedeckt, die vielen gelben Blumen blühen wie verrückt, der silbrige Affodil steckt allenthalben seine Blütenkerzen in die Luft und die wilden Gladiolen sind kurz vor dem Aufblühen.....Das Wolken-Sonnegemisch hüllt die Landschaft in eine tolle Schlaglichtbeleuchtung.
Diese Tour nach Alaró ist wirklich ein Highlight! Ich verlinke unten noch den anderen Blogbericht dazu: da war mehr Sonne für die Fotos!. Den starken "Gegensturm" auf dem Rückweg federte die elektrische Verstärkung ab....
Eingekehrt sind wir wieder im SIS Market Café: eine modernere Variante der üblichen Cafés mit interessanten Speisen, aber auch höheren Preisen.
Einen weiteren Kaffee gab es dann noch oben auf dem stimmungsvollen Platz an der Kirche in Selva, den wir auch auf Berg-und-Tal-Wegen erreichten. Mit E-Bikes hat man einfach noch mehr Auswahl an Wegen.
Upgrade
Der Radreiseblog ist aus dem Winterschlaf wieder erwacht.
Und wieder einmal sind wir in den Schulfrühjahrsferien, die in Hamburg dieses Mal sehr früh liegen, nach Mallorca gereist. In früheren Jahren hatten wir meist eine Woche Frühlingswetter, die zweite Woche wurde dann meist schon recht sommerlich.
Das trifft dieses Jahr auch zu – naja, nur teilweise….
Eine Woche Frühling und die zweite Woche soll dann Schietwetter kommen. Naja, warten wir es ab!
Ich bin ja inzwischen als Experte für Genussradeln auf Mallorca bekannt. Das heißt, dass ich Wege auf kleinen Nebensträßchen aussuche und schwierige Anstiege vermeide bzw auslasse – eben damit das Radeln ein Genuss wird.
Das diesjährige Upgrade besteht darin, dass eines meiner Geburtstagsgeschenke eine Woche E-Bike radeln auf Mallorca war.
Die Maschinen stehen jetzt auf dem Hof und wir nutzen sie auch gerade kräftig aus. Jetzt können wir uns einmal an die schwierigen, steilen Strecken wagen, ohne uns zu verausgaben.
Da ergeben sich neue Perspektiven und ungewohnte Ausblicke.
Im Nachfolgenden Fotos dazu:
Goldener Herbst auf Mallorca
Nach den Anfang Oktober niedergegangenen – teilweise sintflutartigen - Regenfällen auf Mallorca war die Insel wieder wunderbar grün. Der Rest des Monats bescherte uns wunderbares Radfahrwetter: warm, aber nicht zu heiß, wenig Wind. Die bereits schräg stehende Sonne tauchte die Landschaft in ein wunderbares Licht und ließ morgens den Tau auf den Wiesen und Weiden glitzern. Ein Glücksgefühl - wirkliches Radeln für die Seele – erfasste uns, wenn wir morgens z. B. nur mal die kurze Strecke zum ersten oder zweiten Frühstück ins Nachbardorf radelten…
Nachzutragen ist noch eine längere Tour: mein vorerst letzter Beitrag für das Magazin Mallorca Resident:
Von Santa Maria nach Sineu
Die Tour geht zuanfangs 12 km in flachem Gelände auf einer Fahrradstraße durch die Ebene und streift danach auf der Archäologischen Route einige Attraktionen aus der Eisenzeit.
Da ich diesen Herbst keinen Leihwagen mit Fahrradtransportmöglichkeit zur Verfügung hatte, bin ich von meinem Dorf nach Inca geradelt, um da die Bahn zum Startpunkt Santa Maria zu erwischen. Die Fahrradmitnahme ist kostenlos und in den meisten Zügen erlaubt (siehe Fahrplan). Fahrkartenerwerb ist supereasy und ruckzuck: man hält seine EC- oder Kreditkarte an den Scanner und hat Zutritt. Am Zielbahnhof macht man das Gleiche, um den Bahnsteig verlassen zu können. Das Fahrgeld wird dann vom Konto eingezogen.
Am Startpunkt Santa Maria bin ich dann erst einmal ins Zentrum geradelt und habe im Café Comerç als Anfangsverstärker einen Kaffee und die dort gute Ensaimada bestellt: ein verheißungsvoller Anfang.
Im flachen Teil (12 km) hatte ich dann auch noch Rückenwind: ich kam mir vor wie ein Rennradsportler. Im pittoresk renovierten Weiler Biniagual .....
Dann geht es hinauf nach Sencelles (gut machbar!). Am hinteren Ende des Ortes kann man in einer kleinen Höhle eine frühzeitliche Begräbnisstätte erkunden.
Danach dann geht es wieder auf verschwiegenen Fahrradstraßen durch schönste Landschaft – flankiert von alten Trockensteinmauern. Das ist wirklich Radeln für die Seele!
In Binifat kann man die imposanten Reste eines alten Wohnturms (Talaiot de Binifat)) besichtigen.
Danach geht es vor Costix zu einer alten Kultstätte (Son Corro), wo in früheren Zeiten dem Stiergott gehuldigt wurde.
In Costix selber auf dem Marktplatz kann man dann dem Pausengott huldigen…
Auch hinter Costix bleibt der Naturgenuss: es geht in ein Seitental hinein. Diess geht gewunden erst ein wenig abwärts mit wunderbaren Ausblicken und auch ein Stückchen aufwärts, ...
.....bis wir nach 3,5 km zur Ma-3011 kommen, die uns in einer langen Geraden bis nach Sineu bringt. Es ist nicht der höchste Radelgenuss, auf einer Hauptstraße zu fahren. Aber wir werden versöhnt durch die ständige Abwärtstendenz, die uns die 4 km blitzeschnell und mit guter Laune hinter uns bringen lässt.
Ja… und in Sineu herumzustöbern, durch die engen Gassen zu schieben, ev noch einmal einzukehren: das macht richtig gute Laune. (Den Mittwoch sollte man meiden, denn da ist es sehr voll wegen des großen Marktes).
Den Rückweg nach Inca habe ich dann wieder mit der Bahn angetreten.
Brompton Testride
Letzten Dienstag war ich eingeladen, einen Brompton Testride vorzunehmen. Ihr wisst schon: das legendäre Faltrad mit dem kleinen Faltmaß aus Großbritannien.
In diesem Fall waren es neue Versionen der Räder mit elektrischer Verstärkung.
Da gibt es verschiedene Rahmenausführungen: ich hatte die teuerste aus Titan und damit das leichteste Rad.
Man verzichtete auf eine ausführliche technische Einführung; wahrscheinlich dachte man, wir wären alle bereits Bromptonexperten.
Für mich war so eine Einladung neu: so etwas habe ich bisher noch nie gemacht. Die anderen drei Testfahrer waren bereits Bromptonfahrer. Sie hielten sich aber bedeckt, ob sie Influencer oder ähnliches sind. Mit dabei an diesem trüben Nachmittag auf einem Parcours durch Hafen und Hafencity waren dann noch die Vertreterin der ausrichtenden Agentur, ein Fotograf und ein Guide von den sogenannten „Hamburg Auskennern“. Von den Örtlichkeiten kam für mich nichts Neues; aber die vertiefte Sachkenntnis des Guides war beeindruckend.
Ich also hatte die Titanversion mit einer Vier-Gang-Nabenschaltung, Neu an den Produktlinien war der Motor in der Hinterradnabe: das gibt ein besseres Fahrgefühl.
Der Akku war - wie man es von Brompton kennt – vorne am Lenker getarnt in einer niedlichen Tasche. Der Lenker dreht die Tasche nicht mit. Das Einsetzen und Bedienen ist superleicht und das Fahrgefühl eines Faltrades kannte ich schon. Der Sattel ließ sich gut auf die Höhe entsprechend meiner Beinlänge einstellen und die Kettenschaltung funktionierte sehr „smooth“. Die elektrische Verstärkung lässt sich in drei Stufen am Display dazu wählen.
Wenn man vor dem Anhalten rechtzeitig heruntergeschaltet hat, fährt das E-Bike auch gleich sehr smooth wieder an.
Das Hinterrad - so dachte ich – war extra nicht auf Hochdruck aufgepumpt, was einen kleinen Federungseffekt machte. Das rächte sich allerdings am Ende der Tour:
An einer Pfütze in der Hafencity, die ein Loch verdeckte, schlug der Reifen auf die Felge auf und ich hatte in der Folge einen „Platten“. Zum Weiterradeln bekam ich dann das Rad der Agenturmitarbeiterin, die ihrerseits dann das defekte Rad zur U-Bahn schob.
Das muss man wissen bei den kleinen Raddurchmessern: sie sind bei Unebenheiten empfindlich. Wenn man offroad damit unterwegs sein will, sollte man breitere Reifen und einen stabilen Schlauch wählen und gut aufpumpen.
Fazit: ein wunderbares Pendlerrad mit dem bewährten und einfachen Klappmechanismus. Der Hinterradnabenmotor gibt eine sichere Fahrunterstützung.
Der Geldbeutel und die geplante Nutzung würden dann darüber entscheiden, welches Modell man wählt.
P.S. Ich habe auch schon Bromptonfahrer auf Radreise gesehen: das geht auch!
So ist z.B. www.chris-on-the-bike.de mit Frau und zwei Bromptons kürzlich auf großer Tour durch Südkorea und Japan gewesen.....
(Instagram: chrisonthebike)
„Betriebsausflug“
der Literaturgruppe auf dem Wandsetrail
Der Wandsetrail ist ja schon beschrieben und ausführlich bebildert worden.
Hier der link zum entsprechenden Post: der Wandsetrail
Meine (etwas dezimierte) Literaturgruppe wollte nach dem Erfolg im letzten Jahr wieder einen Radausflug unternehmen. Ich schlug den Wandsetrail vor, der nach etlichem Termin-Hin-und-her letzten Montag zustande kam. Dieser Supertrail auf Hamburger Stadtgebiet war dann auch ein voller Erfolg.
Und der bereits herbstliche botanische Sondergarten in Hinschenfelde bot zum Entzücken der Gartenliebhaber noch viele Highlights.
Und meine vielen „biographischen Notizen“ amüsierten die Mitfahrer.
Hier noch ein paar Fotos von dieser Tour: