Radtour am Wasser
Letzte Woche habe ich mich zu einer innerstädtischen Radtour aufgemacht.
Getreu dem Motto bin ich von meinem Zuhause zu den Landungsbrücken geradelt, auf der Promenade entlang zur die Hafencity. Die Hafencity ist jetzt bis an ihrem Ostende bebaut; aber es sind zwischendurch noch reichlich Brachflächen, die auf Nutzung warten.
Schön ist jetzt die Bebauung des Kirchpauerkais mit dem Fuß- und Radweg an der Wasserkante. Unter der Unterführung auf die Ostseite der Bahnlinien ist aber noch Baustellenchaos. Drüben auf der anderen Seite beginnt dann die neue Fuß- und Radfahrerbrücke nach Entenwerder hinüber.
Das dies auch ein Verbindungsstück des Elberadwegs sein/ werden soll, wäre hier eine erst einmal provisorische Wegweisung über die Baustellen bei den Bahnbrücken bis zur erkennbaren Fortsetzung des Elberadwegs wirklich nützlich!
Entenwerder ist wie immer ein Genuss: der Parkweg ist jetzt auch ein bisschen hergerichtet.
Zurück bin ich dann am Radweg am Oberhafenkanal zur Oldtimertankstelle geradelt, dessen Mittagstisch im „Erfrischungsraum“ sehens- und schmeckenswert ist.
Als nächstes habe ich dann geschaut, was sich auf dem geplanten Grünzug Alster-Bille-Elbe tut. Auf dem Gelände der Freifläche Parks wird gerade gebaut. Aber der geplante Lückenschluss mit einer Brücke über die Bille nach Rothenburgsort ist noch nicht in Angriff genommen worden. Ich bin gespannt, wann die folgen wird. Angeblich soll das Geld für diesen Grünzug vom Senat bereits genehmigt worden sein.
Der Weg am Hochwasserbassin Richtung Norden ist idyllisch und führt mit zwei Brücken über seitliche Kanäle: ein interessanter Kontrast zu den gar nicht weit entfernten Hauptachsen des Motorverkehrs.
Am Berliner Tor wird ja nun schon ewig lange gebaut. Aber man kann sich schon vorstellen, dass es nach Abschluss der Bauarbeiten ein interessanter Weg die Geestkante hoch sein wird. Am Berlinertordamm ist erst ein Brücketeil fertig gestellt. Die andere noch zu bauende Brücke soll mit einem Pflanztrog versehen werden, der die Grünverbindung zum folgenden Lohmühlenpark anzeigen soll. Dort wird schon umgebaut.
Dann an der Alster angekommen und nach rechts zum Schwanenwik abgebogen ist natürlich ein Augenschmaus. Für mich gab es einen kurzen Stopp an der Alsterperle für ein Softeis.
Dann weiter nach Norden auf den Fahrradstraßen kam ich zur Mündung es Goldbekkanals, dem ich später an seinen Ufern folgen konnte. Mein Ziel war dann U-Bahn Borgweg. Hier könnte man dann noch beliebig fortsetzen über den Stadtpark bis zum Flughafen und noch weiter an Bächen und Flüsschen zur nördlichen Stadtgrenze….




