Donnerstag, 21. Mai 2026

 Inselhopping1


Ab in den Norden um 7.32 Uhr

Eine angenehme Bahnanreise von HH Altona mit Umsteigen in Niebüll. Der Anschlusszug nach Tønder wartet auf demselben Bahnsteig; ebenso der Anschlusszug inTønder nach Esbjerg. (4 Std 15). 

In der Fußgängerzone Esbjergs kein Geldautomat zu finden; an der Fanøfähre funktioniert der Ticketautomat nicht: ich darf umsonst mit.

Ich habe mir den südlichsten Ort Sønderho ausgesucht: da sind 12 km zu pedalieren. Die Sonne und der Duft nach Kiefern und Dünenheide bringen mich in Urlaubsstimmung. Und die Lerchen in den Lüften stimmen Jubelgesang an!

Der Zeltplatz hält, was ich mir von ihm versprochen habe: klein, etwas „abgerockt“, gemütlich, in der Dünenlandschaft. Der Betreiber ist neu (Deutscher, selber Radfahrer gewesen) und versucht behutsam zu modernisieren.

Nach dem Zeltaufbau düse ich ins Dorf: es gibt einen Supermarkt (Brugsen) und mehrere Cafés und Restaurants.

In einer Straße ist Partystimmung: der Erwerb eines alten, kleinen Hotels wird gefeiert mit Bier und HotDogs. Ich werde eingeladen zu Freibier und Gratis HotDog: das fängt ja sehr schön an! 



Der Zeltplatzbetreiber empfiehlt mir für die Rückfahrt morgen die Route am Strand….mal sehen.




Morgen muss ich mich nämlich sputen: um den tideabhängigen Weg nach Mandø nutzen zu können, muss ich es bei Ebbe tun (Niedrigwasserzeit 13.37 Uhr)





Mittwoch, 20. Mai 2026

Inselhopping

Kleine Zeltreise

über Pfingsten

 

Die nächsten 5 Tage über Pfingsten werde ich unterwegs sein für ein kleines „Schmankerl“, das ich mir schon lange vorgenommen hatte: Ein Inselhopping über die dänischen Nordseeinseln Fanö, Mandö, Römö und dann hinüber nach Sylt.

Eine kleine Auszeit sozusagen! Die Wetterprognose ist positiv.

Ich werde mich also dann ab morgen hier auf dem Blog melden.

Bis dahin!

 

 


 

Dienstag, 5. Mai 2026

Explorertour

  

Von Lauenburg nach Lüneburg

 

Neulich war ich mit Ulli und Silke auf Explorertour; das sind Touren, die vorher abgeprüft werden, ob sie z.B. für eine angedachte Gruppe tauglich sind.

 

Wir starteten in Lauenburg - an sich schon eine Erkundung wert – auf die südliche Elbseite. Zuerst ein wenig entlang der Elbe ging es später nach Süden Richtung Lüneburg.

 

 



In St. Dionys fanden wir eine bemerkenswerte Einkehr mit Garten. Balagan: Sehr guter selbstgebackener Kuchen und eine kleine, interessante Karte – ideal für eine kleine Pause. Sehenswert auch die typisch norddeutsche Kirche.

 


 


 

Danach wurde dann die Route interessanter: zuerst ein Gravelweg und später der idyllische Ilmenauwanderweg entlang dem Flüsschen bis in die Lüneburger Innenstadt hinein.

 

 

  



 

In Lüneburg herrschte bei sonnigem Wetter Wochenendstimmung. Lüneburg ist für jeden, der es nicht kennt, absolut lohnend!

 

 


 



Zurück ging es dann durch ein Wäldchen und Feldwegen zum Elbe-Seitenkanal. Leichtes, motoverkehrsfreies Radeln wird einem geboten. Der Kanal selbst aber fräst sich durch die Landschaft und bietet dem Auge keine Abwechslung – mit einem Wort: langweilig!.

Zurück in Lauenburg auf der Brücke über die Elbe: Stau, an dem selbst wir Radfahrer nicht vorbeikamen. Da war Geduld gefragt.


 

Im Großen und Ganzen ist die Tour für die Gruppe durchgefallen: zu viel Radeln auf begleitendem Radweg entlang von Verbindungsstraßen und zu lange, langweilige Kanalstrecke.

 

58 km




 

Sonntag, 12. April 2026

Ein Spaziergang an der Elbe

  

Ein perfekter Frühlingstag

an der Elbe

 

Freitag mit dem Besuch von Schwager und Schwägerin hatten wir – diesmal ohne Fahrrad – einen perfekten Nachmittag:

Mit der S-Bahn nach Blankenese

 


Ein Bummel durchs Treppenviertel

 

Der Wanderweg entlang der Elbe
 


Ein „Apéro“ am Leuchtfeuer

 

Ein Gang nach Teufelsbrück mit Schiffssichtungen

 

  


Ein lang versprochenes Geburtstagsessen im Restaurant Engel bei Tarik Rose

 



 

  
 

 
...das Lotsenboot (mit Wums!)

Ein Sonnenuntergang auf der Elbe

  
 

Eine nächtliche Fahrt mit den Hafenfähren zu den Landungsbrücken.

  

 



 


 


 

So muss Hamburg sein! So verliebt sich jeder in diese großartige Stadt!

 


 

Freitag, 10. April 2026

Finkenwerder - Harburg

  

Über Finkenwerder nach Harburg

 

Gestern bin ich mit meinen Münchner Freunden die Strecke Finkenwerder und dann auf dem grünen Ring nach Harburg geradelt. die Münchner Freunde Anja und Christoph kennen regelmäßige Leser schon  ...unter diesem Post )

 

Schon die Anfahrt mit der Fähre 62 ist ja eine Freude!

 Die kleine Umrundung der ehemaligen insel Finkenwerder ist immer wieder lohnend. Meine Münchner Gäste waren beeindruckt!

  
  
 

 

 (ich war etwas faul mit dem Fotografieren...)  

Die Strecke ist hier schon beschrieben worden in diesem verlinkten Post

weitere Bilder unter folgendem link... 

Die Apfelblüte ist noch nicht vollständig offen: es wäre schön, die Strecke in zwei oder drei Wochen noch einmal zu fahren.

Ärgerlich, aber nicht zu vermeiden, ist eine Baustellensperrung des Moorburger Hinterdeichs auf der Höhe der Autobahnunterführung. Bauarbeiten sind normal und zielen ja auch auf Nützlichkeit in der Zukunft.

Aber der ADFC hat sich bitterlich beschwert, dass es für die Radfahrer (wieder einmal?) keine Umleitungsbeschilderung gibt – anders als bei offiziellen Verhandlungen mit den Behörden festgeschrieben worden ist. Und dazu ist die Absperrung auch schlampig gemacht: nach dem Ausweichen auf die vielbefahrenen Hauptstraße Georg-Heyken-Straße hätte hinter der Autobahn ein Hinweisschild wieder auf die Veloroute zurückführen können. Stattdessen waren da weitere Absperrungen. Immer handelt es sich hier um die prominente Veloroute 11 „Grüner Ring“.  (Bis Ende Juni soll die Sperrung dauern.)

Von der Straße Moorburger Alter Deich kommend ist die Durchfahrt an der Baustelle der A26 ist nach wie vor offen: das ist löblich. Eine Wegblockade durch einen umgefallenen Baum, über den wir die Fahrräder hinüberheben mussten, war tags zuvor noch nicht da – wie uns eine entgegenkommende Radfahrerin mitteilte. Man muss als Radfahrer auch an nicht stürmischen Tagen die Gefahr von umstürzenden Bäumen auf der Rechnung haben. Wir haben das auf unseren Radreisen verschiedentlich erlebt.

 

Im schönen Harburg mussten wir unsere Tour etwas abkürzen, um noch vor der Sperrzeit der Fahrradmitnahme (16-18 Uhr) unsere Heimfahrt mit der S-Bahn antreten zu können.

Donnerstag, 9. April 2026

Dalbekschlucht

  

Buschwindröschen

 

Gestern habe ich einen kleinen Ausflug mit Rad zu den Buschwindröschen gemacht, die in dieser Jahreszeit flächendeckend den Boden der Dalbekschlucht in Börnsen schmücken. Solange die Blätter der Buchen noch nicht herausgekommen sind, haben diese Frühblüher beste Bedingungen: ein zauberhafter Anblick für die Frühjahrshungrigen.


 


Ein Süddeutscher wird vielleicht abschätzig lächeln, wenn er das Wort Schlucht hört. Aber für unsere norddeutsche Landschaft ist diese Miniatur ein außerordentliches Schmuckstück: das Bächlein Dalbek stürzt auf zwei Kilometer den Geesthang hinab und hat dabei ein freies Spiel. Da das jetzt ein Naturschutzgebiet ist, wird der Buchenwald nicht bewirtschaftet. Das Wasser unterspült Wurzeln, Bäume kippen um und der Bach muss seinen Lauf ändern. Kleinste Zuflüsse tun ihr Übriges und verändern den Hang zusätzlich, indem sie sich in die Seitenränder „hineinschneiden“.

Überhaupt: der Geesthang! Ein Relikt der letzten Eiszeit, der sich von Geesthacht bis nach Wedel quer durch Hamburg zieht. Nur Alster und Bille haben ihn durchbrochen. So ist dann ja auch Hamburg entstanden: an einer Alsterfurt kurz vor der Mündung in die Elbe.

Den mächtigen Hang erlebt man fast nirgends so gut wie auf dem Hangweg hinter dem Sternwarten- und Friedhofsgelände (Schwassmannhöhe). Fast senkrecht fällt der Hang hinunter in die Marsch zur Rothenhauschaussee ab. Man kann sich richtig vorstellen, wie hier am Ende der letzten Eiszeit die Urstromtalelbe dieses Steilufer in die Endmoräne fräste.


 

Ich bin für diesen Kurzausflug mit der S-Bahn bis Bergedorf gefahren und habe dann gleich hinter der Fußgängerzone einen Parkstreifen nutzen können, der von der Schulenbrooksbek begleitet wird: ein schmaler Park- und Kleingartenstreifen, der links und rechts von alten, gründerzeitlichen Villen flankiert wird. Ein Brook ist ja eine sumpfige Niederung. Das Überraschende ist, dass hier auf der Geesthöhe noch ein kleines Tälchen ist, das von der Schulenbrooksbek in Ost-Westrichtung entwässert wird; und nicht – wie man annehmen könnte – auch den Hang hinunterstürzt. 

 

 

Sie fließt also Richtung Bergedorf Stadtmitte und verschwindet dann irgendwann unter der Bebauung und entwässert in den Brookwetterung und damit indirekt in die Doveelbe.


 17 km