Freitag, 22. Mai 2026

Inselhopping 2

 Ich war dann heute morgen schon um 6.40 Uhr los - ohne Kaffee! Es war diesig und frisch.

Um 7.50 Uhr war ich schon wieder in Esbjerg. Auf der Fähre war dann Zeit für das von gestern übrig gebliebene Käsebrot. 

Das Schiff ist eine reine Pendelfähre. Für die kurze Überfahrt lohnt sich keine Restauration. Ich hatte schwer gehofft, im Hafen eine Kaffeestation zu finden - aber war nicht.

Durch Esbjergs Vororte ging es dann in die Spur: auf einsamer Piste auf der Landseite des Küstendeichs. Sehr schön, sehr einförmig, immer noch diesig mit dem beständigen Sound der Küstenvögel.




Ich will vorankommen wegen der begrenzten Niedrigwasserzeit. Um 10 Uhr lichtet sich endlich der Himmel, die Sonne wärmt jetzt, aber der Westwind frischt auf. Es wird mühsam. Zeit für einen mitgebrachten Riegel aus dem Gepäck.

Ich bin dann doch schneller, als ich dachte, und schon um 10.45 Uhr am Wattenweg bei tkm 45. Ich sehe schon einen Wagen von Mandø rüber kommen: das Wasser ist wohl schon abgelaufen. Das heißt: ich kann schon los. Die Passage wird mühsam: ungefähr die Hälfte muss ich wegen des gerölligen Untergrunds schieben. 




Wunderbar ist das Ankommen. Ich schaffe es noch vor der Schließzeit zum Laden, der nur vormittags geöffnet hat und auch den Campingplatz verwaltet.

Nach dem Aufbauen falle ich auf der Matte in den Schlaf…Die Vögel zwitschern.

Abendessen wieder im Mandø Kro - wie auf der letzten Dänemarkreise. Dazu das wunderbare Bier aus Ribe: Vadehavsbryg




Der Campingplatz ist klein, ein bisschen vintage, hat aber W-Lan und einen Aufenthaltsraum, wo ich jetzt gerade dieses hier schreibe und gleichzeitig mein Handy auflade.






     


Donnerstag, 21. Mai 2026

 Inselhopping 1


Ab in den Norden um 7.32 Uhr

Eine angenehme Bahnanreise von HH Altona mit Umsteigen in Niebüll. Der Anschlusszug nach Tønder wartet auf demselben Bahnsteig; ebenso der Anschlusszug inTønder nach Esbjerg. (4 Std 15). 

In der Fußgängerzone Esbjergs kein Geldautomat zu finden; an der Fanøfähre funktioniert der Ticketautomat nicht: ich darf umsonst mit.

Ich habe mir den südlichsten Ort Sønderho ausgesucht: da sind 12 km zu pedalieren. Die Sonne und der Duft nach Kiefern und Dünenheide bringen mich in Urlaubsstimmung. Und die Lerchen in den Lüften stimmen Jubelgesang an!

Der Zeltplatz hält, was ich mir von ihm versprochen habe: klein, etwas „abgerockt“, gemütlich, in der Dünenlandschaft. Der Betreiber ist neu (Deutscher, selber Radfahrer gewesen) und versucht behutsam zu modernisieren.

Nach dem Zeltaufbau düse ich ins Dorf: es gibt einen Supermarkt (Brugsen) und mehrere Cafés und Restaurants.

In einer Straße ist Partystimmung: der Erwerb eines alten, kleinen Hotels wird gefeiert mit Bier und HotDogs. Ich werde eingeladen zu Freibier und Gratis HotDog: das fängt ja sehr schön an! 



Der Zeltplatzbetreiber empfiehlt mir für die Rückfahrt morgen die Route am Strand….mal sehen.




Morgen muss ich mich nämlich sputen: um den tideabhängigen Weg nach Mandø nutzen zu können, muss ich es bei Ebbe tun (Niedrigwasserzeit 13.37 Uhr)





Mittwoch, 20. Mai 2026

Inselhopping

Kleine Zeltreise

über Pfingsten

 

Die nächsten 5 Tage über Pfingsten werde ich unterwegs sein für ein kleines „Schmankerl“, das ich mir schon lange vorgenommen hatte: Ein Inselhopping über die dänischen Nordseeinseln Fanö, Mandö, Römö und dann hinüber nach Sylt.

Eine kleine Auszeit sozusagen! Die Wetterprognose ist positiv.

Ich werde mich also dann ab morgen hier auf dem Blog melden.

Bis dahin!

 

 


 

Dienstag, 5. Mai 2026

Explorertour

  

Von Lauenburg nach Lüneburg

 

Neulich war ich mit Ulli und Silke auf Explorertour; das sind Touren, die vorher abgeprüft werden, ob sie z.B. für eine angedachte Gruppe tauglich sind.

 

Wir starteten in Lauenburg - an sich schon eine Erkundung wert – auf die südliche Elbseite. Zuerst ein wenig entlang der Elbe ging es später nach Süden Richtung Lüneburg.

 

 



In St. Dionys fanden wir eine bemerkenswerte Einkehr mit Garten. Balagan: Sehr guter selbstgebackener Kuchen und eine kleine, interessante Karte – ideal für eine kleine Pause. Sehenswert auch die typisch norddeutsche Kirche.

 


 


 

Danach wurde dann die Route interessanter: zuerst ein Gravelweg und später der idyllische Ilmenauwanderweg entlang dem Flüsschen bis in die Lüneburger Innenstadt hinein.

 

 

  



 

In Lüneburg herrschte bei sonnigem Wetter Wochenendstimmung. Lüneburg ist für jeden, der es nicht kennt, absolut lohnend!

 

 


 



Zurück ging es dann durch ein Wäldchen und Feldwegen zum Elbe-Seitenkanal. Leichtes, motoverkehrsfreies Radeln wird einem geboten. Der Kanal selbst aber fräst sich durch die Landschaft und bietet dem Auge keine Abwechslung – mit einem Wort: langweilig!.

Zurück in Lauenburg auf der Brücke über die Elbe: Stau, an dem selbst wir Radfahrer nicht vorbeikamen. Da war Geduld gefragt.


 

Im Großen und Ganzen ist die Tour für die Gruppe durchgefallen: zu viel Radeln auf begleitendem Radweg entlang von Verbindungsstraßen und zu lange, langweilige Kanalstrecke.

 

58 km




 

Sonntag, 12. April 2026

Ein Spaziergang an der Elbe

  

Ein perfekter Frühlingstag

an der Elbe

 

Freitag mit dem Besuch von Schwager und Schwägerin hatten wir – diesmal ohne Fahrrad – einen perfekten Nachmittag:

Mit der S-Bahn nach Blankenese

 


Ein Bummel durchs Treppenviertel

 

Der Wanderweg entlang der Elbe
 


Ein „Apéro“ am Leuchtfeuer

 

Ein Gang nach Teufelsbrück mit Schiffssichtungen

 

  


Ein lang versprochenes Geburtstagsessen im Restaurant Engel bei Tarik Rose

 



 

  
 

 
...das Lotsenboot (mit Wums!)

Ein Sonnenuntergang auf der Elbe

  
 

Eine nächtliche Fahrt mit den Hafenfähren zu den Landungsbrücken.

  

 



 


 


 

So muss Hamburg sein! So verliebt sich jeder in diese großartige Stadt!