Sonntag, 1. November 2026

Radfahren auf Mallorca

  

Radfahren auf Mallorca

 

In diesem Mallorcaurlaub sind wir wirklich vom Glück geküsst: wir kamen im Regen an und werden kommenden Dienstag kurz vor der nächsten großen Regenfront unser Leihauto wieder abgegeben haben und den Flieger entern. Und dazwischen: nur Sommerwetter!

Nicht dass wir nicht mit ungünstigem Wetter umgehen können – das haben wir ja auch schon gezeigt. Aber 14 Tage so ein Herbstwetter zaubert doch ein glückliches Dauerlächeln auf das Antlitz.

 

Heute – am 1. November - sind wir wieder am Morgen zum Markt nach Sa Pobla geradelt (die Runde: 25 km): Die schräg stehende Sonne lässt den Morgentau glitzern und beleuchtet die Landschaft aufs Herrlichste. Nach dem superheißen Sommer sind die Weiden wieder grün und die Gartenblumen erleben eine zweite Blüte.

 

Daniel im Café Agora begrüßt uns schon von weitem mit marktschreierischer Lautstärke („….my friends!“) und signalisiert schon einmal, dass er uns den nächsten Platz in diesem gut frequentierten Café reservieren wird – und er weiß schon, was wir wollen….

Wie immer nutzen wir die Gelegenheit, eine der besten Ensaïmadas der Insel zu verspeisen – aber man muss früh kommen, denn manchmal ist dieses traditionelle Frühstücksgebäck schon ausverkauft.

Und zurück geht es dann entlang der zweitschönsten Straße hier in der Umgebung – dem Cami vell d´Inca…..

„und wär´ es nicht so oft getan, es wär´ nur halb so schön…“






 

 




Samstag, 31. Oktober 2026

Radfahren auf Mallorca

  

Radfahren auf Mallorca

 

Seit zwanzig Jahren kommen wir nach Mallorca und ca 15 Jahre davon erkunden wir die Insel auch per Fahrrad. Wir haben das Glück, dass wir unsere Rennräder hier unterstellen dürfen, so dass wir nicht jedes Mal die Kosten und das Getüddel mit Rädern als Sportgepäck im Flugzeug haben (oder immer leihen müssen…).

 

Nach 15 Jahren Erkundungen, einem geschriebenen Radführer mit 15 Touren, ein Jahr monatlichen Radtourbeiträgen in der Zeitschrift „Mallorca Resident“ und drei Touren für den Playboy müsste das Thema Genussradeln auf Mallorca ja eigentlich ausgelutscht sein.

Dem ist aber nicht so:

Wir können gar nicht genug davon bekommen, durch die schöne, vielfältige Landschaft zu rollen. Und Wiederholung schmälert ja nicht den Genuss!

Wer es nicht weiß: die ganzen Schreckensmeldungen über die Überfüllung Mallorcas, und die Überflutung mit Leihwagen bezieht sich auf die populären Strandorte und die Hauptverkehrsachsen. Im Inneren ist diese große Insel immer noch ein Agrarland mit vielen sehr schmalen, alten Straßen durch die Natur, auf denen höchstens der Anrainerverkehr kursiert.

Die strukturellen Probleme Mallorcas sind natürlich nach wie vor noch da. Wohnt man jedoch im Inneren der Insel, bekommt man als Tourist davon nichts mit.

 

Nachdem wir im Herbst 25 und März 26 eher nicht so goldenes Wetter hatten, sind wir diesen Herbst (in der zweiten Oktoberhälfte) glücklich beschenkt: durchgehend schönes Wetter, Frühstück immer auf der Terrasse, Strand- und Badetemperaturen sehr angenehm.

 

Auch Wanderungen kann man bei diesem Wetter sehr gut unternehmen.

Es folgen ein paar Bilder als Appetithappen…..

 

1. Im Boquertal bei Port de Pollenca 





 

 kleine Stärkung nach der Wanderung: Boquerones


Ausblicke beim Spaziergang ums Dorf



 die sonntägliche Fahrt zum Markt nach Sa Pobla
 
 



 
Strandleben

 



Nachtleben?
 


 
Autofahrt zum Santuari de Sant Salvador
 





 
Wanderung zum Castell d´Alaró
 
 
 
 

 



Samstag, 10. Oktober 2026

Die Nordpassage

  

Die „Nordpassage“

 

Letzten Mittwoch, den 7. Oktober – laut Wetterbericht der letzte Spätsommertag in diesem Jahr – habe ich mich aufgemacht, die längst fällige Erkundung durch Niendorf-Nord zu machen. Sie soll auf dem Weg vom Kronstiegtunnel zur Zugangsverbindung des Kollauwanderweges (Zum Niendorfer Grenzhaus) 2 km auf dem belebten Ring 3 ersetzen – quasi eine Magellanstraße en miniature.

Die Erkundung war erfolgreich und ist im ersten Teil mittelmäßig attraktiv. Wenn man Vorstadtbebauung mag, ist sie ganz gut und vermeidet die öde Ring-3-Strecke. Der zweite Teil geht auf grünen Wegen und hätte für Tourverkürzungssucher noch den Vorteil, in Niendorf-Nord in die U-Bahn steigen zu können.

(Die Suche nach motorverkehrsarmen oder -freien, naturnahen Strecken war ja schon immer mein Antrieb.)

Um die Ausfahrt an diesem letzten Sonnentag schön zu machen, bin ich auf dem westlichen Umrundungsweg des Flughafens gestartet, dann auf die „Nordpassage“ und anschließend auf dem Kollauwanderweg und durchs Niendorfer Gehege zurück in „mein“ Eimsbüttel.

Leider hatte das Waldhaus Corell im Gehege Betriebsferien: Kaffee und Kuchen im sonnigen Garten wäre ein perfekter Sommerabschluss gewesen. So musste die von mir favorisierte Eisdiele in Eimsbüttel als Ersatz herhalten……

 


 

Mittwoch, 7. Oktober 2026

Alster - Allermöhe - Bergedorf

 

Auf dieser schönen Halbtagestour hatte ich leider mein Handy nicht dabei: also keine Fotos.

Sie ist aber superschön. Ich werde sie im nächsten Frühjahr noch einmal fahren und dann Fotos  oder Videos dazu veröffentlichen  

...und hier geht es zum track

 

Sonntag, 4. Oktober 2026

Radtour am Wasser

Radtour am Wasser

 

Letzte Woche habe ich mich zu einer innerstädtischen Radtour aufgemacht.

Getreu dem Motto bin ich von meinem Zuhause zu den Landungsbrücken geradelt, auf der Promenade entlang zur die Hafencity. Die Hafencity ist jetzt bis an ihrem Ostende bebaut; aber es sind zwischendurch noch reichlich Brachflächen, die auf Nutzung warten.

Schön ist jetzt die Bebauung des Kirchpauerkais mit dem Fuß- und Radweg an der Wasserkante. An der Ostseite in der Unterführung der Bahnlinien ist aber noch Baustellenchaos. Drüben auf der anderen Seite beginnt dann die neue Fuß- und Radfahrerbrücke nach Entenwerder hinüber.

Das dies auch ein Verbindungsstück des Elberadwegs sein/ werden soll, wäre hier eine erst einmal provisorische Wegweisung über die Baustellen bei den Bahnbrücken bis zur erkennbaren Fortsetzung des Elberadwegs wirklich nützlich!

Entenwerder ist wie immer ein Genuss: der Parkweg ist jetzt auch ein bisschen hergerichtet.

Zurück bin ich dann am Radweg am Oberhafenkanal zur Oldtimertankstelle geradelt, dessen Mittagstisch im „Erfrischungsraum“ sehens- und schmeckenswert ist.

Als nächstes habe ich dann geschaut, was sich auf dem geplanten Grünzug Alster-Bille-Elbe tut. Auf dem Gelände der Freifläche Parks wird gerade gebaut. Aber der geplante Lückenschluss mit einer Brücke über die Bille nach Rothenburgsort ist noch nicht in Angriff genommen worden. Ich bin gespannt, wann die folgen wird. Angeblich soll das Geld für diesen Grünzug vom Senat bereits genehmigt worden sein.

Der Weg am Hochwasserbassin Richtung Norden ist idyllisch und führt mit zwei Brücken über seitliche Kanäle: ein interessanter Kontrast zu den gar nicht weit entfernten Hauptachsen des Motorverkehrs.

Am Berliner Tor wird ja nun schon ewig lange gebaut. Aber man kann sich schon vorstellen, dass es nach Abschluss der Bauarbeiten ein interessanter Weg die Geestkante hoch sein wird. Am Berlinertordamm ist erst ein Brückenteil fertiggestellt. Die andere noch zu bauende Brücke soll mit einem Pflanztrog versehen werden, der die Grünverbindung zum folgenden Lohmühlenpark anzeigen soll. Dort wird schon umgebaut.

Dann an der Alster angekommen und nach rechts zum Schwanenwik abgebogen ist natürlich ein Augenschmaus. Für mich gab es einen kurzen Stopp an der Alsterperle für ein Softeis.

Dann weiter nach Norden auf den Fahrradstraßen kam ich zur Mündung es Goldbekkanals, dem ich später an seinen Ufern folgen konnte. Mein Ziel war dann U-Bahn Borgweg. Hier könnte man dann noch beliebig fortsetzen über den Stadtpark bis zum Flughafen und noch weiter an Bächen und Flüsschen zur nördlichen Stadtgrenze….

 

 


 18 km

Freitag, 25. September 2026

Der Elbe-Lübeck Kanal

  

Elbe - Lübeck Kanal

 

Gegen Ende September kommt die „Panik“ auf, dass nicht mehr viele schöne Tage bleiben, bevor die touristische Fahrradsaison zu Ende geht.

So habe ich mich letzten Mittwoch auf den Weg gemacht, den Elbe-Lübeck-Kanal zu erkunden: ein Plan, der schon lange bestand.

Manche finden es ja monoton, immer an einem Kanal entlangzufahren. Ich dagegen schätze die Motorverkehrsfreiheit auf einem Treidelpfad und hoffte auf beglückende Natur.

Anders als der öde Elbe Seitenkanal ist der Elbe-Lübeck-Kanal älter und an den Rändern wunderbar zugewachsen. Er passt nicht zu den meisten modernen Formaten der Industrieschifffahrt: deswegen ist es ruhig dort. Meist fahren nur Sportboote durch diese Verbindung von der Elbe zur Ostsee.

Meine Erwartungen wurden sogar noch übertroffen: der Weg hat eine wassergebundene (also feste) Sanddecke, lässt sich gut befahren und ist wesentlich abwechslungsreicher, als ich vorher dachte, weil der Kanal ab und zu durch oder neben Seen verläuft.

Es ergab sich, dass ich schon einen frühen Zug von Hamburg nach Büchen nehmen konnte und startete so um 8.30 Uhr meinen Parcour. Die Morgensonne schien aufs Schönste auf die Felder und Wasserflächen und beleuchtete den Tau und den aufsteigenden Dunst der Wasserfläche.


 


 
 
 
 

Jetzt – Ende September – war nichts los auf dieser schönen Verbindungsstrecke. Aber natürlich hatten die spärlichen Einkehrspots so früh, an einem Werktag und um diese Jahreszeit nicht geöffnet. 


 


 
 
 

So fuhr ich mit einigen kleinen Pausen durch bis Lübeck, wo dann „der Bär steppte“.

Die schöne Herbststille - immer von wieder von Kranichrufen und -sichtungen unterbrochen – erfreute mein Herz.

 

 

In Lübeck dann – man kennt es schon von mir – gab es einen Kaffee und ein Stück Lübecker Nusstorte im Arkadencafé Niederegger. Wenn ich schon mal im schönen Lübeck bin, ist das bei mir ein Muss!

 


Die Regionalbahn und das Deutschlandticket brachten mich dann bequem wieder zurück nach Hamburg.

 

 

55 km