Vom
Hauptbahnhof über Zollenspiecker
nach
Winsen
(32 km)
Heute – am 20 April – ist der Frühling immer noch erst in
Spuren da. Die Nachttemperaturen sind immer noch im einstelligen Bereich und
nähern sich teilweise sogar der 0 Grad Marke. Auch der Wind weht immer noch - trotz gegenteiliger Vorhersage -
stramm aus West.
Trotzdem wollte ich meinen freien Tag heute nicht ungenutzt
verstreichen lassen.
Also bin ich heute – Prinzip Zwiebel – gut eingepackt Richtung
Südosten gestartet: damit hatte ich den Wind im Rücken.
Die Route ging auf dem neugebauten Radweg von den
Deichtorhallen Richtung Entenwerder, Kaltehofe, auf dem Marschenbahndamm nach
Zollenspiecker. Alteingesessenen Hamburger Radfahrern ist diese Strecke natürlich
nicht unbekannt. Sie ist eine so schöne Gelegenheit ab den Deichtorhallen
motorverkehrsfrei ins Grüne zu kommen. Und nicht umsonst ist diese Strecke Teil
des Elberadwegs und des Radwegs Hamburg-Rügen.
Neu war für mich nach der Überquerung der Elbe mit der Fähre
bei Zollenspiecker die Strecke nach Winsen. Gegenüber Zollenspiecker – in
Hoopte – mündet die Ilmenau in die Elbe. Und ca einen Kilometer flussaufwärts geht die Luhe in die Ilmenau auf.
Die Karte hatte mir eine schöne Strecke auf dem Deich bis
fast in die Innenstadt von Winsen versprochen; und die Wirklichkeit hielt dem
Stand.
Insgesamt bietet diese Strecke 32 so gut wie motorverkehrsfreie
Kilometer: ein wunderschöner Ausflug. Und der Metronom in Winsen bringt einen
zurück in die Hansestadt!
(Wem die Strecke zu kurz ist, kann weiter an der Luhe entlang fahren (Luheradweg), um dann hinter Salzhausen - bei Putensen - nach Osten Richtung Lüneburg abzubiegen.)
(Wem die Strecke zu kurz ist, kann weiter an der Luhe entlang fahren (Luheradweg), um dann hinter Salzhausen - bei Putensen - nach Osten Richtung Lüneburg abzubiegen.)
ein noch trüber Morgen: Blick von der Lombardsbrücke über die Binnenalster
Radweg an der Brandshofer Schleuse, der Mündung der Bille
Hafen und Bahn bei Niedrigwasser
Blick auf Entenwerder
der erste Boxenstopp bei km 6 (für mich waren es mit Anfahrt schon 10) in der
Villa Wasserkunst mit dem Café Kaltehofe.
Villa Wasserkunst mit dem Café Kaltehofe.
Das war jetzt noch nicht wirklich nötig;
aber wer lässt sich so eine schöne Gelegenheit schon entgehen?
aber wer lässt sich so eine schöne Gelegenheit schon entgehen?
Und endlich guckt auch die Sonne heraus!
Mo Ruhetag/ ab 10 Uhr geöffnet/ Nov-März wochentags geschlossen/ Sonntags Brunch
Tafeln informieren über die Schaffung eines Süßwasserwatts
Deichpfleger
am Beginn des Marschenbahndamms bei der Tatenberger Schleuse
die Vier- und Marschlande: tiefliegende Gebiete, die durch Gräben entwässert werden.
St. Pankratius in Ochsenwerder: eine Kirche auf einem Hügel mit dem Friedhof drumherum
2. Boxenstopp für ein Mittagessen im Restaurant im ehemaligen Bahnhofsgebäude Fünfhausen.
Es gibt Bratkartoffelküche, aber es ist nett da. Nicht nur auf youtube kommt Küchenchef Thomas in den Gastraum und klönt mit seinen Gästen.
Bei warmem Wetter sitzt man sehr schön auf der Terrasse bei hausgemachtem Kuchen und schaut auf den See, dem Sandbrack.
(Ab 10 Uhr geöffnet. Dienstag ist Ruhetag)http://www.bahnhofsgaststätte-fünfhausen.de/
die Natur ist noch etwas zurück, aber die Schlehenhecken leuchten ihr Blütenweiß!
...und rauf auf die Fähre!
die Elbe, ein beeindruckender, ein mächtiger Strom!
an der Ilmenau wird es lieblich...
St. Marien in Winsen
In Winsen hat dann das Zentrum noch einmal "Aufenthaltsqualität". Es ist wesentlich schöner als die Durchschnittsfußgängerzone. Hier könnte man sich am Ende der Tour noch einmal in eins der Straßencafés setzten und einen Cappucino trinken, einen Eisbecher verputzen oder was immer man will, und dann das Schloss umrunden, bevor man zum Bahnhof fährt....
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